Marius KellerVIEW PROFILE →
Großer Preis der Niederlande 2026: Norris auf der Pole, Russell gewinnt den Sprint in Zandvoort
In Zandvoort holt Lando Norris die Pole, George Russell gewinnt den Sprint und Max Verstappen gerät bei seinem Heimrennen unter Druck. Ein Blick auf ein spannungsgeladenes Formel-1-Wochenende.
Die Formel 1 gastiert an diesem Wochenende beim Großen Preis der Niederlande auf dem traditionsreichen Circuit Zandvoort, und schon vor dem Rennen liefert das Wochenende reichlich Gesprächsstoff für die Fans an der Nordseeküste.
Als zwölfter Lauf der Saison 2026 und als eines von sechs Wochenenden mit Sprintformat verspricht Zandvoort besondere Spannung, denn das enge, welllige Layout mit seinen Steilkurven vergibt keine Fehler und belohnt mutige Fahrer.
Norris schnappt sich die Pole
Im entscheidenden Qualifying setzte sich Lando Norris mit einer Zeit von 1:11,163 Minuten an die Spitze und sicherte sich damit seine zweite Pole-Position der Saison in einem hektischen und bis zuletzt offenen Schlussabschnitt.
Der McLaren-Pilot verwies George Russell um lediglich 0,102 Sekunden auf den zweiten Startplatz, ein hauchdünner Abstand, der zeigt, wie eng die Spitze der Formel 1 in dieser Phase der Saison wirklich zusammengerückt ist.
Dahinter reihten sich Kimi Antonelli auf dem dritten und Oscar Piastri auf dem vierten Platz ein, während Lewis Hamilton mit einer mutigen letzten Runde bei aufziehendem Regenrisiko noch den fünften Startplatz herausholte.
Russell gewinnt den Sprint
Bereits im Sprint hatte George Russell ein Ausrufezeichen gesetzt, denn der Mercedes-Fahrer verwandelte seine Sprint-Pole souverän in einen Sieg und untermauerte damit die wiedererstarkte Form seines Teams.
Für Mercedes ist dieser Sprinterfolg ein wichtiges Signal, dass die Silberpfeile auf einer anspruchsvollen Strecke wie Zandvoort wieder um die vordersten Plätze mitkämpfen können und nicht nur Zaungast der McLaren sind.
Verstappen unter Druck

Ausgerechnet vor seinem heimischen Publikum gerät Max Verstappen in Bedrängnis, denn der Lokalmatador konnte im Qualifying nur den siebten Startplatz erreichen und muss sich damit von weiter hinten nach vorne kämpfen.
Die orangefarbenen Tribünen in Zandvoort erwarten von ihrem Helden traditionell einen Triumph, doch die diesjährige Ausgangslage macht deutlich, dass ein Heimsieg in diesem Jahr alles andere als selbstverständlich ist.
Damit ist die Bühne bereitet für ein packendes Rennen, bei dem sich die Frage stellt, ob Norris seine Pole in einen Sieg ummünzen kann oder ob Verstappen vor eigenem Publikum eine seiner berühmten Aufholjagden startet.
Unabhängig vom Ausgang zeigt dieses Wochenende einmal mehr, warum Zandvoort seit seiner Rückkehr in den Kalender zu den atmosphärischsten Rennen der gesamten Formel-1-Saison zählt.






